08. Juni 2017

Foto: Michael Fahrig/Frederic Schweizer (VDV)

Hannover: VDV stellt Sechs-Punkte-Plan für die Verkehrswende vor

Der Plan heißt „Deutschland Mobil 2030“ und soll laut Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) mit sechs Schritten dabei helfen, dass die Verkehrswende in Deutschland Wirklichkeit wird. Vorgestellt wurde er gestern auf der VDV-Jahrestagung 2017 in Hannover.

 

„Wir alle wollen in Deutschland auch künftig mobil bleiben statt im Stau zu stehen. Wir wollen dabei gleichzeitig die von der Bundesregierung gesetzten Klimaschutzziele erreichen und unsere finanziellen Ressourcen effizient und schonend einsetzen. Das gelingt nur durch Ausbau und weitere Modernisierung der öffentlichen Verkehrssysteme. Die kommende Bundesregierung muss sich bereits im Koalitionsvertrag eindeutig für die Umsetzung der Verkehrswende positionieren“, sagte VDV-Präsident Jürgen Fenske.

 

ÖPNV, Digitalisierung und E-Mobilität

Um diese sechs Punkte geht es in „Deutschland Mobil 2030“:

- Kommunalen ÖPNV stärken

- Erhaltungs- und Wachstumsinvestitionen fürs Schienennetz zur Umsetzung des BVWP 2030 erhöhen

- Wettbewerbsnachteile für den Schienengüterverkehr beseitigen

- Entwicklung einer nationalen Mobilitätsplattform

- Smart mobility und Digitalisierung zur Verknüpfung der Verkehrsträger

- Fortsetzung der Förderung für Elektromobilität beim Bus und der Ladeinfrastruktur

 

Unterstützung seitens der Üstra

Üstra-Chef André Neiß, der diesjährige Gastgeber der VDV-Jahrestagung, unterstützt Fenske in dieser Position, forderte aber von der Branche auch den Willen, sich weiterzuentwickeln. (red/VDV)

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